Bücher wider dem Zeitgeist!

Ein Volk, dessen kulturelle Identität zerstört wurde, hat aufgehört zu existieren. Denn Kultur fördert den Abwehrwillen und die Abwehrbereitschaft eines Volkes. Friedrich Engels verdeutlicht mit dem obigen Zitat, dass die Aufgabe der eigenen Nationalität die Fremdherrschaft fördert und damit zur Unfreiheit des Volkes führt. Deshalb ermahnt er uns, auf jene zu achten, die uns mit lieblichen Worten zur Aufgabe der eigenen Nationalität bewegen wollen. Jene, die uns den Internationalismus als das non plus ultra anpreisen, haben nämlich ein immenses Interesse an einer atomisierten Gesellschaft, die mit sich selbst im Konflikt liegt. Nur in der von ihnen mit höchsten Tönen gepriesenen Konfliktgesellschaft, einer Gesellschaft der Sonderrechte und Einzelinteressen, blühen ihre dubiosen Geschäfte. Dies ist die „Kultur des Big Business, in dem die Aktienwerte hoch und die Seelen am Boden liegen.

Die anhaltende Amerikanisierung hat Deutschland in einer tödlichen Umklammerung geführt, aus der es sich nur noch unter größter nationaler Kraftanstrengung herauswinden kann. Die deutsche Sprache wird durch unzählige Amerikanismen bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet. In den Fernseh- und Radioprogrammen werden unsere „Kids“ zu jeder Tag- und Nachtzeit auf allen Kanälen unaufhörlich mit geisttötenden amerikanischen Musikproduktionen berieselt. In den Schulen werden kaum noch deutsche Volkslieder und Gedichte gelernt. Wie sagte noch der deutsche Schriftsteller Hans Friedrich Blunck: „Ein müdes Volk leiht sich den Laut von anderen.“

Zeitgeistgemäß mahnen uns Manager und Politiker unablässig an das amerikanische Vorbild, dem es nachzueifern gilt. Der gelenkte Verblödungsprozess des deutschen Volkes wird zudem durch die Gewalt verherrlichende Massenproduktionen Hollywoods noch verstärkt. Kulturelles „Fast Food“ erstickt jegliche Kultur!

Der Kyffhäuser-Faksimile-Verlag hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, zur Bewahrung unseres großen geistigen Erbes beizutragen und der fortschreitenden Kulturzerstörung entgegenzuwirken. Einen Schwerpunkt der Verlagsarbeit bildet deshalb gerade auch die Herausgabe von Kinder- und Jugendbüchern sowie Kunst- und Liederbüchern.
Wir möchten deutsche Kultur, statt Coca-Cola Imperialismus vermitteln!
Dazu verpflichtet sich der Verlag auf die folgenden Grundlagen:

  1. Der Kyffhäuser-Faksimile-Verlag ist davon überzeugt, dass eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die Anwendung der Grundrechte auf freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit die Zugänglichkeit von Faktenwissen, sowie von archivalischen und historischen Quellen darstellt.
    In den zurückliegenden Jahren hat sich das INTERNET zu einer Plattform entwickelt, die – in Zeiten immer mächtiger werdender Informationsmonopole – auch demjenigen Zugang zu Sach- und Fachinformationen gewährt, der außerhalb der mächtigen Informationszirkel steht. Der Kyffhäuser Faksimile-Verlag strebt – mit dem Ziel einer demokratischen Ausbreitung von Geschichtsquellen – die Verbreitung von zeitgeschichtlichen Faksimile-Büchern und Schriften an. Damit soll möglichst einer breiten Leserschaft historisches Wissen aus „erster Hand“ zugänglich gemacht werden.
    Etliche dieser Bücher wurden in ihrer Buchgeschichte Opfer von Zensurakten und Büchervernichtungsaktionen. Zum Teil wurden sie systematisch aus den Bibliotheken entfernt. Damit diese Bücher und Schriften der wissenschaftlichen Forschung im engeren Sinne und für priva-te Forscher jederzeit zugänglich sind, übernimmt der Kyffhäuser-Faksimile-Verlag diese Titel in seinen Internet-Vertrieb.
  2. Der Kyffhäuser-Faksimile-Verlag ist sich darüber im Klaren, dass in einzelnen Darstellun-gen der im Faksimile angebotenen Titel historische (für eine zurückliegende Zeit und Welt-sicht ggf. typische) Anschauungen vertreten werden, die unseren heutigen Anschauungen und dem Wertekanon unserer Zeit ggf. widersprechen. Im Interesse der geistigen Auseinanderset-zung mit früheren Epochen und Anschauungen verzichtet der Verlag jedoch auf Akte der Zensur. Er handelt damit im Einklang mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung der BRD, wonach die Herstellung und der Vertrieb von Schrifttum aus der Zeit v o r Gründung der BRD grundsätzlich auch dann zulässig sind, wenn in dieser „vorkonstitutionellen“ Literatur Äußerungen enthalten sind, die ggf. nach heutigen Maßstäben strafrechtlich zu ahnden wären.
    Die BRD-Rechtsprechung folgt insofern ganz selbstverständlich dem Hegel’schen Wahrheits-Grundsatz:

    Widerspruch ist Richtschnur des Wahren, Widerspruchsfreiheit des Unwahren.

  3. Der Kyffhäuser-Faksimile-Verlag steht somit im Denken der deutschen idealistischen Philosophie und dem Wissen, dass unserem Volk „die Wissenschaft vom absoluten Geist gegeben ist.“
    Der Verlag möchte deshalb mit seiner Arbeit den Auftrag des Grundgesetztes verwirklichen helfen, dass das gesamte Deutsche Volk eines Tages in freier Selbstbestimmung eine eigene Verfassung wählen kann.

Mengerskirchen den 23. Mai 2004
Renate Steinert

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